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Die Eyerund-Stiftung unterstützt Projekte in der Kirchenprovinz Tamale im Norden Ghanas. Gefördert werden vor allem wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen im Bereich der Gesundheitspflege, der Schulbildung und der beruflichen Ausbildung. Durch finanzielle Förderung wird auch die Errichtung kirchlicher Gemeindezentren und sozialer Einrichtungen unterstützt.

Wollen auch Sie helfen? Wenden Sie sich an:

Geschäftsstelle der Eyerund-Stiftung
Stellv. Vorsitzender Carsten Wellbrock
Spiegelturm 4
48143 Münster
Tel.: 02 51/49 53 39
Fax: 02 51/4 95 73 39
E-Mail: wellbrock@bistum-muenster.de

Spendenkonto:
Darlehnskasse Münster eG
IBAN: DE56 4006 0265 0035 0027 00
BIC: GENODEM1DKM

Flyer der Eyerund-Stiftung zum Ansehen und Herunterladen...

 

Eyerund-Stiftung stellt sich neu auf

Weihbischof Zekorn Vorsitzender, Wellbrock Stellvertreter
Vorstand.
Das Bild zeigt von links: Vorsitzender Weihbischof Dr. Stefan Zekorn und stellv. Vorsitzender Carsten Wellbrock.

Zum neuen Vorsitzenden der Eyerund-Stiftung ist bei der Vorstandssitzung am 7. Oktober 2015 Weihbischof Dr. Stefan Zekorn aus Münster gewählt worden. Er ist in dieser Funktion Nachfolger des emeritierten Weihbischofs Friedrich Ostermann. Ostermann hatte das Amt Ende vergangenen Jahres aufgegeben.

Als neuer stellvertretender Vorsitzender wurde Herr Carsten Wellbrock bestimmt. Er folgt auf die langjährige stellvertretende Vorsitzende Elsbeth Büll. Der 38-jährige Geschäftsführer der Hauptabteilung Verwaltung des Bischöflichen Generalvikariates (BGV) in Münster gehört seit knapp zwei Jahren zum fünfköpfigen Vorstandsteam. Neben dem Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden arbeiten darin weiterhin Elsbeth Büll, Dr. Ralf Hammecke sowie Raymund Streitenberger mit. Verstärkt wird der Vorstand durch die Projektbeauftragte Hildegard Luhmann und Kooperationspartner Pater Hans Michael Hürter.

Mit der neuen Vorstandsspitze geht die Eyerund-Stiftung nun voller Tatendrang und mit Blick auf künftige vielfältige Förderprojekte in die nähere Zukunft. Die Stiftung haben Gisela und Hans-Georg Eyerund 2002 gegründet. Sie unterstützt und begleitet Projekte der Entwicklungshilfe sowie vornehmlich der katholischen Kirche in Nordghana.

 

Hilfe für Ghana

Eyerund-Stiftung vermittelt Neuausstattung für Ambulanzstation in Bachabordo
Hilfe für Ghana
Im Regen vor dem LKW unten v.l. Dieter Beermann (Geschäftsführer prolabor GmbH), Pfarrer Thomas Anamooh, Monika Fischer (Vorsitzende Hope for Ghana), Holger Humboldt (Schatzmeister Hope for Ghana), Milan Korthaneberg (stell. Schatzmeister), auf dem LKW mit der grünen Jacke Maik Stommer (Freundeskreis Sister Stan Mumumi), oben v.l. Lutz Althüser (2. Vorsitzender Hope for Ghana) und Carsten Wellbrock (Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Eyerund-Stiftung).

Bei strömenden Regen startete am 13.05.2014 ein Sattelschlapper vom Betriebsgelände der Firma prolabor GmbH, Hilter a. T. W. im Gewerbegebiet Ebbendorf nach Hamburg. Geladen hatte er eine komplette Neu-Ausstattung mit medizinischen Gerätschaften, Möbeln und Kleinmaterial für eine Ambulanzstation in Bachabordo in der Diözese Yendi in Ghana.  Die Fracht hat einen Gesamtwert von 34.000 Euro, der Transport des Containers kostet noch einmal 7.000 Euro.  Ermöglicht hat diese Spende die Münsteraner Hans-Georg und Gisela Eyerund-Stiftung, die seit 2002 soziale und caritative Projekte in der Kirchenprovinz Tamale in Nordghana unterstützt. Als Beifracht kamen zwei Paletten Hilfsgüter auf den LKW, die ein Helferkreis des Arnold-Janssen Gymnasiums in Neuenkirchen-Rheine für Waisenkinder von Sister Stan Mumuni  in Ghana gesammelt hatte.

Die Kosten der Lieferung, die aus Beständen der Firma prolabor GmbH zusammengestellt wurde, verteilen sich auf mehrere Schultern, erklärte Carsten Wellbrock, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Eyerund-Stiftung. 20.000 Euro trage das Land NRW, 15.000 Euro die Diözese Münster. Den Rest würden sich seine Stiftung und der Verein Hope for Ghana e.V. teilen. "Es ist ein wundervoller Tag für uns", erklärte Monika Fischer, die Vorsitzende des kleinen Vereins aus Rheine. Sie dankte der Eyerund-Stiftung und ihrem Vorstand unter Leitung von Weihbischof Friedrich Ostermann em., die diese Lieferung ermöglicht haben. Als Lehrerin am Gymnasium Dionysianum in Rheine hatte sie mit Eltern und Schülern seit 2009 den Bau der Ambulanzstation und Infrastrukturprojekte wie Brunnen und Stromversorgung  unterstützt. Seit 2012 gibt es den Verein Hope for Ghana, den sie leitet.

Die Situation in Ghana kennt sie von vielen Besuchen gut. 2012 wurde die Ambulanzstation, die eine Bevölkerung von ca. 22.000 Menschen in 15 Dörfern und vierzig Siedlungen versorgt, fertig gestellt worden. Zweihundert Patienten wurden alleine in diesem Jahr dort versorgt, die Hälfte von ihnen Kinder. Viele kommen mit Malaria, wegen Atemwegserkrankungen oder Durchfall, mit Wunden oder Entzündungen. "Schwangere können dort leider noch nicht behandelt werden, da wir noch keine Hebamme haben", sagte Fischer. Das Personal besteht bislang nur aus einem Krankenpfleger. "Vielleicht können wir dort aber in den nächsten Jahren mehrere Pfleger bekommen", hofft der ghanaische Geistliche Thomas Tobila Anamooh, der zur Zeit in Ibbenbüren ein Sabbatjahr macht. Geplant ist es, dass dort bis zu fünfzig Patienten pro Tag behandelt werden können.

Die kostbare Fracht wird einige Wochen brauchen, bis sie ihren Zielort erreicht hat. Fischer möchte dabei sein, wenn es soweit ist. Wenn alles klappt, so hofft sie, kann die Station später Modellprojekt werden für weitere Ambulanzen in der Diözese Yendi.

 

Hans-Georg und Gisela Eyerund-Stiftung
ermöglicht dem "Verein Hope for Ghana e. V."

die Ausstattung einer Ambulanzstation in Bachabordo
Gruppenfoto.
Von links: Mons. Thomas Tobila Anamooh, Carsten Wellbrock (Eyerund-Stiftung – Geschäftsführer und Vorstandsmitglied), Holger Humboldt (Hope for Ghana e. V. - Schatzmeister), Monika Fischer (Hope for Ghana e. V. - 1. Vorsitzende) und Lutz Althüser (Hope for Ghana e. V. – 2. Vorsitzender)

Bachabordo ist ein Dorf, unweit von der alten Königsstadt Yendi entfernt, dort leben ca. 2.100 Menschen von der kargen Landwirtschaft. Die meisten Bewohner sind Kleinbauern und betreiben sowohl Land- wie auch Viehwirtschaft.

Eine Besonderheit ist der hohe Kinderanteil und die damit einhergehende Einrichtung einer Grundschule, die ab 6 Jahre besucht werden darf.

Für die Dorfbewohner gibt es keine Möglichkeit "irgendeine Medizinische Versorgung" zu erhalten. Bis 1994 gab es einen mobilen Gesundheitsdienst; Ordensschwestern fuhren mit einem Pick-up in die Dörfer westlich von Yendi, um den Menschen die nötige medizinische Versorgung zu ermöglichen. Doch durch den ethnischen Konflikt in der nordöstlichen Region von Ghana wurde im Jahr 1994 zusammen mit dem Pfarrhaus der Kathedrale in Yendi auch der mobile Gesundheitsdienst zerstört. Seitdem war die Region bis zur Errichtung der Ambulanzstation ohne ausreichende medizinische Versorgung.

Um diese notwendige medizinische Versorgung zu leisten wurde die Ambulanzstation in Zusammenarbeit mit der Diözese Yendi und dem Ministry of Health errichtet. Das Projekt wird vom Verein "Hope for Ghana e. V." vertreten durch die Vorsitzende Monika Fischer unterstützt und begleitet. Auch die Dorfbewohner leisten mit der Unterstützung bei dem Bau der Ambulanzstation und aller Reisenden, sowie des Personals ihren Anteil.

Besonders die häufigen Erkrankungen wie Malaria oder Typhus sind ohne Medikamente nicht zu bekämpfen. Aber auch Hepatitis, Tuberkulose und HIV-Erkrankungen treten außerordentlich häufig auf. Ein weiterer Schwerpunkt soll auf der Unterstützung schwangerer Frauen und der Entbindung liegen, so wurde zuvor lediglich im Rahmen einer Frauengemeinschaft des Dorfes entbunden. Letzteres hatte allerdings eine hohe Komplikationsrate.

Die Station verfügt über eine autonome Stromversorgung über einen Generator, sowie einem Schalttablo, das bereits über eine Erweiterung für den zusätzlichen Solarbetrieb verfügt. Somit konnte die Ambulanzstation voll mit Lampen und Steckdosen ausgestattet werden. Des Weiteren wurde ein eigenes Klärsystem für das Abwasser des täglichen Betriebes und der sanitären Anlagen installiert.

Um den Betrieb und die Abläufe auf Dauer zu gewährleisten, war es nun notwendig, die medizinische Ausstattung ausreichend zu erweitern. Der Verein "Hope for Ghana e. V." nahm im Jahr 2013 Kontakt mit dem Geschäftsführer der Hans-Georg und Gisela Eyerund-Stiftung Herrn Carsten Wellbrock auf. Die Eyerund-Stiftung unterstützt seit ihrer Gründung im Jahr 2002 zahlreiche Projekte in der Kirchenprovinz Tamale/Nordghana. Gefördert werden wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen im Bereich der Gesundheitspflege, der Schulbildung, der beruflichen Ausbildung und Kleingewerbebetriebe. Auch die Errichtung von Kirchen und kirchlichen Gemeindezentren werden von der Stiftung unterstützt. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.eyerund-stiftung.de!

Der Vorstand der Eyerund-Stiftung nahm das Projekt "Ausstattung einer Ambulanzstation in Bachabordo" an und beantragte u. a. Fördermittel beim Land NRW sowie beim Bistum Münster (Referat Weltkirche). Um die Ambulanzstation mehr als ausreichend auszustatten, sind Ausgaben in Höhe von rd. 40.000,00 € notwendig. Mit Hilfe der Förderer und der Eigenmittel von Hope for Ghana e. V. und der Eyerund-Stiftung, konnte das Projekt gestartet werden. Die medizinische Ausstattung sowie die Einrichtung stellt die Firma prolabor GmbH aus Hilter a. T. W.! Wahrscheinlich wird schon im nächsten Monat der Container beladen und nach Tema in Ghana verschifft.

Vor Ort wird Pfarrer Mons. Thomas Tobila Anamooh den Transport sowie die Einrichtung begleiten. Derzeit verbringt er ein Sabbatjahr in der Kirchengemeinde Ss. Mauritius-Maria Magdalena in Ibbenbüren.

26.02.2014

 

Neuer Geschäftsführer der Eyerund-Stiftung

Dipl.-Kfm. Carsten Wellbrock
Vorstand.
Das Bild zeigt (v.l.) Raymund Streitenberger, die Projektbeauftragte Hildegard Luhmann, den Vorsitzenden Weihbischof em. Friedrich Ostermann, Geschäftsführer Carsten Wellbrock und Dr. Ralf Hammecke. Es fehlt Frau Elsbeth Büll.

Mit einer neuen Geschäftsführung und voller Tatendrang mit Blick auf weitere, vielfältige Förderprojekte geht die münstersche Eyerund-Stiftung in die nähere Zukunft. Das wurde auf der jüngsten Vorstandssitzung am 17.04.2013 in Münster deutlich. Die Stiftung wurde 2002 durch Gisela und Hans-Georg Eyerund gegründet und unterstützt und begleitet Projekte der Entwicklungshilfe sowie vornehmlich die katholische Kirche in Nordghana. Als Vorsitzender fungiert bereits seit Jahren der emeritierte Weihbischof Friedrich Ostermann.

Wenn auch nicht mehr aus der Position eines Vorstandsmitgliedes, nimmt der Stifter Hans-Georg Eyerund selbst noch immer rege am Engagement der Stiftung teil. Er hatte sie einst ins Leben gerufen, um einen Beitrag zur Verkündigung des Glaubens zu leisten und gleichzeitig etwas für die Umsetzung der 1967 von Papst Paul VI. veröffentlichten Enzyklika "Populorum Progressio" zu tun. Der neue Geschäftsführer steht mit dem Stiftungsgründer ständig im Kontakt.

Mit Carsten Wellbrock hat die Stiftung nun seit Anfang des Jahres einen neuen Geschäftsführer, der die wirtschaftlichen Tätigkeiten der selbständigen Stiftung leitet und koordiniert. Der 36jährige Geschäftsführer aus der Hauptabteilung "Verwaltung" des Bischöflichen Generalvikariates (BGV) in Münster übernahm die Aufgabe und gehört damit nun auch dem fünfköpfigen Vorstandsteam an. Neben ihm und Weihbischof Ostermann tragen Elsbeth Büll, Dr. Ralf Hammecke sowie Raymund Streitenberger die Verantwortung.

In den nun mehr als zehn Jahren ihrer Geschichte blickt die Stiftung bereits auf bewegte Zeiten voller konkreter Initiativen zurück. Insbesondere in der Kirchenprovinz Tamale in Nordghana konnte man wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar voranbringen. Realisiert wurden in den Bereichen der Gesundheitspflege, der Schulbildung, aber auch der beruflichen Ausbildung viele für die Bevölkerung notwendige Maßnahmen. Nicht zuletzt wurden Kirchen und kirchliche Gemeindezentren errichtet. Diese Zusammenarbeit mit Ghana wurde inspiriert durch die langjährige Geschichte der Partnerschaften zwischen dem Bistum Münster und den Gemeinden der nordghanaischen Kirchenprovinz, die vom Diözesankomitee der Katholiken getragen wird.

17.04.2013

 
Eyerund-Stiftung erhält 500,00 €
Waltraut Ruland übergibt das
Preisgeld an Herrn Wellbrock.

Eyerund-Stiftung erhält 500,00 €

Ghana-Freundeskreis – St. Dionysius, Nordwalde

Der "Dialogpreis für gute Taten 2013" des Bistums Münster wurde im Januar 2013 u.a. an den Ghana-Freundeskreis der katholischen Kirchengemeinde St. Dionysius, Nordwalde verliehen, verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 500,00 €.

Das mit dem Preis überreichte Geld war für den Ghana-Freundeskreis in Nordwalde freies Geld, also ohne Zweckbindung. Es wurde daher beschlossen dieses Geld an die Eyerund-Stiftung weiterzugeben. Dieses Preisgeld überreichten die Nordwalder am 10. März 2013 der Eyerund-Stiftung.

Geschäftsführer Carsten Wellbrock nahm sie in Vertretung des Stiftungsgebers, Hans-Georg Eyerund, in Empfang. Er sagt: "Missionsprojekte im Norden Ghanas zu fördern und zu koordinieren, ist unser Ziel"!

Eindrucksvoll wird geschildert, welche Projekte gefördert werden: Auch in einer stabilen Demokratie wie Ghana ist politische Bildung wichtig. So hat die Eyerund-Stiftung gemeinsam mit der Konrad-Adenauer Stiftung ein Weiterbildungsprogramm zur politischen Bildung koordiniert. Weitere Projekte fördern die Vermarktung regionaler Produkte, um Frauen zu einem eigenen Einkommen zu verhelfen oder auch praktische Dinge, wie den Kauf eines Fahrzeuges für das Partnerschaftsbüro in Tamale, der Provinzhauptstadt. Daher sehen die Nordwalder das Preisgeld bei der Stiftung gut angelegt. In Anwesenheit von Father Sylvester, der als scheidender Gemeindepriester von St. Anne (Damongo) in Nordwalde weilte, konnte das Geld an Herrn Wellbrock, Geschäftsführer der Stiftung, überreicht werden.

10.03.2013

 
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